Come together: International teachers and international teacher training for a diversity-oriented school of tomorrow

Den deutschen Bericht finden Sie unten auf der Seite
Come together 
Based on the title of the same named Beatles song, all projects of the Internationalisation Department of the Bielefeld School of Education came together for the first time on November 19th 2022 for the workshop conference "Come together: International teachers and international teacher training for a diversity-oriented school of tomorrow". In the Jugendgästehaus, a youth hostel in Bielefeld, teacher training students with international practical experience, graduates of the qualification programme Lehrkräfte Plus, representatives from schools and students from the DiversiTeach project exchanged ideas. The International Teachers for Tomorrow's School (ITTS) project, an Erasmus+ project in a network of seven European countries, formed the linking element for the workshop meeting. ITTS aims to support the professional re-entry of international teachers with the help of transnational research and material development and thus contributes to intercultural school development.

Between Lutter and  Kesselbrink - on the way to a discrimination-critical school
At the beginning of the event, Dr. Saphira Shure (member of the AG 10 of the Faculty of Education at Bielefeld University) raised the question how a school critical of discrimination and racism could look like. Supported by the input, there was a lively discussion in mixed table groups about what changes would have to be made in order to make school a place critical of discrimination. What this means for our own work, which ideas are already implemented and what challenges we are facing - these questions were deepened afterwards in the fresh air during a wintry exchange walk. In this format, which was new for most of the participants, the different groups got into conversation in the sunny winter weather and explored the city centre of Bielefeld around the youth hostel while exchanging ideas on what the input means for them as (future) teachers. The recently uncovered Lutter stream was just as much a destination as the Ravensberger Park and the Kesselbrink, two central squares in the east of Bielefeld's city centre. "How nice to be able to  think and talk in the fresh air during a conference. I was looking forward to  this part of the programme in advance" said one workshop participant, who took advantage of the time to talk to various people during the walk.

„I spy with my little  eye – I see what you don’t see“ and „Je ne parle pas français“ 
After lunch, two workshop slots were held to work on different key topics related to diversity-oriented schools. Guided by short inputs and exercises to raise awareness, the conference participants were able to contribute with their topics and educate themselves further. The spectrum of topics ranged from questions of discrimination-critical observation in schools and classrooms to the presentation and testing of ITTS materials and study results. While one group travelled to Albatros Island in an exercise on intercultural sensitisation, another group built schools of diversity. Based on the song "Je ne parle pas français" (Namika), it was emphasised that people can always find each other and communicate with each other when there is mutual interest. Other workshops dealt with the experiences of international teachers returning to work in schools or learned about digital methods in schools.

Five years of  Lehrkräfte Plus - a great reason to celebrate
The evening programme focused on the fifth anniversary of the Lehrkräfte Plus project. The anniversary celebration was musically accompanied by Mina Richman, a singer-songwriter from Bielefeld, who took on the role of DJ at the event and responded excellently to the wishes of the participants. The highlight of the evening programme was the joint dances led by graduates of the Lehrkräfte Plus programme. Dancing in circles to the music of Xesan Esaed, a Kurdish folklore artist, the conference participants were able to demonstrate their dancing skills after much discussion and creative exercises in the evening. The event came to an end with many happy faces. As the feedback after the event suggests, it left a lasting impression and the wish for a continuation was expressed several times.

Work in Progress - a "School of Diversity". 
The wooden beads form the word "community". 
@S. Hermann


Deutsch:
Come together: Internationale Lehrkräfte und internationale Lehrer*innenbildung für eine diversitätsorientierte Schule von Morgen
Workshop-Tagung am 19.11.2022 im Jugendgästehaus, Bielefeld

Come together 
Angelehnt an den Titel des gleichnamigen Beatles-Songs kamen am 19.11.2022 zum ersten Mal alle Projekte des Arbeitsbereiches Internationalisierung der Bielefeld School of Education zur Workshop-Tagung „Come together: Internationale Lehrkräfte und internationale Lehrer*innenbildung für eine diversitätsorientierte Schule von Morgen“ zusammen. Im Jugendgästehaus in Bielefeld traten Lehramtsstudierende mit internationalen Praxiserfahrungen, Absolvent*innen des Qualifizierungsprogramms Lehrkräfte Plus, Vertreter*innen aus Schule und Studierende aus dem Projekt DiversiTeach in Austausch. Die Klammer zu der Workshop-Tagung bildete das Projekt International Teachers for Tomorrow’s School, ein Erasmus+-Projekt im Verbund sieben europäischer Länder. ITTS zielt darauf ab, den beruflichen Wiedereinstieg internationaler Lehrkräfte mithilfe länderübergreifender Forschung und Materialentwicklung zu fördern und damit zur interkulturellen Schulentwicklung beizutragen.

Zwischen Lutter und  Kesselbrink - auf dem Weg zur diskriminierungskritischen Schule
Zum Auftakt der Veranstaltung warf Dr. Saphira Shure (Mitarbeiterin in der AG 10 der Fakultät für Erziehungswissenschaft) die Frage auf, wie eine diskriminierungs- und rassismuskritische Schule aussehen kann. Getragen vom Vortrag wurde in gemischten Tischgruppen angeregt darüber diskutiert, welche Änderungen erfolgen müssten, um Schule zu einem diskriminierungskritischen Ort zu machen. Was dieses Ziel für die eigene Arbeit bedeutet, welche Ideen bereits umgesetzt werden und welchen Herausforderungen wir gegenüberstehen – auch diese Fragen konnten anschließend an der frischen Luft bei einem winterlichen Austauschspaziergang vertieft werden. In diesem Format, das für die meisten Teilnehmer*innen neu war, kamen die unterschiedlichen Gruppen bei sonnigem Winterwetter ins Gespräch und erkundeten beim Austausch zur Frage, was der Vortrag für sie als (zukünftige) Lehrkraft bedeutet, die Bielefelder Innenstadt um das Jugendgästehaus herum. Die neu frei gelegte Lutter war dabei ebenso ein Ziel wie der Ravensberger Park und der Kesselbrink. „Wie schön bei einer Tagung mal zwischendurch  an der frischen Luft weiter zu denken und zu sprechen. Auf diesen Programmpunkt  habe ich mich schon im Vorhinein gefreut“, so beschreibt es eine Teilnehmerin der Workshop-Tagung, die beim Spaziergang die Zeit nutzte, mit verschiedenen Personen ins Gespräch zu kommen.

Von „Ich sehe was, was du nicht siehst“ und „Je ne parle pas français“ 
In zwei Workshop-Slots wurde nach dem gemeinsamen Mittagessen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen rund um eine diversitätsorientierte Schule weitergearbeitet. Angeleitet durch kurze Inputsund Übungen zur Sensibilisierung konnten sich die Tagungsteilnehmenden mit ihren Themen einbringen und sich weiterbilden. Das Themenspektrum reichte dabei von Fragen des diskriminierungskritischen Beobachtens in Schule und Unterricht über die Vorstellung und Erprobung von ITTS-Materialien und -Studienergebnissen. Während eine Gruppe in einer Übung zur interkulturellen Sensibilisierung zur Insel Albatros reiste, baute eine andere Gruppe Schulen der Vielfalt. Angelehnt an den Song „Je ne parle pas français“ (Namika) wurde hervorgehoben, dass Menschen immer dann zueinander finden und miteinander kommunizieren können, wenn ein beiderseitiges Interesse aneinander besteht. In weiteren Workshops wurde sich mit den Erfahrungen internationaler Lehrkräfte beim beruflichen Wiedereinstieg in Schule auseinandergesetzt oder digitale Methoden in Schule kennengelernt.

Fünf Jahre Lehrkräfte Plus - ein Grund zum Feiern
Nach dem inhaltlichen Teil der Veranstaltung stand im Abendprogramm das fünfjährige Jubiläum des Projektes Lehrkräfte Plus im Fokus. Musikalisch begleitet wurde die Jubiläumsfeier von Mina Richman, Bielefelder Singer-Songwriterin, die bei der Veranstaltung die Rolle als DJ übernahm und hervorragend auf die Wünsche der Teilnehmenden einging. Highlight des Abendprogramms waren gemeinsame Tänze angeleitet von Absolvent*innen des Programms Lehrkräfte Plus. Zur Musik von Xesan Esaed, einem kurdischen Folklore-Künstler, wurde im Kreis getanzt und die Tagungsteilnehmenden konnten nach viel Diskussion und Kreativübungen am Abend auch ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit vielen fröhlichen Gesichtern ging die Veranstaltung zu Ende. Wie die Rückmeldungen nach der Veranstaltung vermuten lassen, hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck und der Wunsch nach einer Fortführung wurde mehrfach geäußert.
Work in Progress - eine "Schule der Vielfalt". 
Die Holzperlen bilden das Wort "Gemeinschaft".
@S. Hermann


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